Rissprotokolle

Wenn im verdichteten Raum gebaut wird können Nachbarsgebäude durch Erschütterungen der nahen Baustelle in Mitleidenschaft gezogen werden. Rissprotokolle sind eine Bestandesaufnahme und werden vor Baubeginn durchgeführt. Sie dienen Ihnen als Nachbar, Bauherr oder Liegenschaftsbesitzer, die IST-Situation aufzunehmen bevor gebaut wurde und festzuhalten. So begegnen Sie dem Streitfall mit einer guten Beweissicherung. Massgebend für die Beurteilung ist die Norm SN 640 312a sowie die Bauweise der bestehenden Bauwerke. Hier zeigen wir Ihnen, wie wir bei den Rissprotokollen vorgehen:   

Für weitere Auskünfte kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie gerne.

image/svg+xml +41 (0)61 836 48 88
image/svg+xml info@kellerbauing.ch

Drei Fragen an Projektleiter Steven Keller

Welche Kunden verlangen ein Rissprotokoll?

Das ist ganz unterschiedlich. Oftmals sind es Bauherren oder Architekten, die ein Bauvorhaben planen und auf Nummer sicher gehen wollen. Sie schaffen damit Sicherheit auf beiden Seiten und auch Vertrauen.

Was genau machen Sie bei der Aufnahme eines Rissprotokolls?

Wir melden uns bei den Bewohnern der zu protokollierenden Häusern oder Wohnungen an und gehen dann Zimmer für Zimmer, Wohnung für Wohnung Raum für Raum durch. Wir halten fest, in welchem Zustand die Räume sind, ob bereits kleinere oder grössere Risse vor Baubeginn vorhanden sind.

Weshalb ist ein Rissprotokoll nötig? 

Das detaillierte Rissprotokoll, das vor Baubeginn erstellt wurde, ist eine Sicherheit, sowohl für den Bauherrn, wie auch für den Liegenschaftsbesitzer. Ein Rissprotokoll für ein Mehrfamilienhaus von 10 Wohnungen kostet zwischen 2 und 3000 Franken und es hilft Streitigkeiten zu vermeiden. Wir meinen, das ist gut investiertes Geld. Auseinandersetzungen, die vor dem Richter enden, sind in der Regel deutlich teurer.